So stand es in der Rheinzeitung (3.3.12)


Unkel ist entsetzt: Aus für die Flohmärkte am Rhein

Unkel – In diesem Jahr wird es keinen Flohmarkt auf der Unkeler Rheinpromenade geben. Mit dieser Hiobsbotschaft überraschte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen in der jüngsten Ratssitzung. Die Information, die in einen kurzen Satz verpackt war, hinterließ betroffenes Schweigen bei den Ratsmitgliedern. „Der Marktbeschicker sieht vor dem Hintergrund der neuen Gesetzeslage, die Sonntagsflohmärkte verbietet und nur Antikmärkte erlaubt, keine Möglichkeit, sie wirtschaftlich durchzuführen“, lieferte Hausen auf Nachfrage der RZ die Begründung für die Entscheidung von Salvador Duarte. Diese ist ein harter Schlag für Unkel und alle diejenigen, die sich darum bemühen, die Innenstadt zu beleben und mit Besuchern zu füllen.

 

In den Gassen am Ufer gemütlich stöbern: Diese Attraktion wird es in Unkel 2012 nicht mehr geben. Das Landesgesetz erlaubt an Sonntagen keine reinen Flohmärkte mehr.

SABINE NITSCH

 

„Wir sind sehr betroffen. Wir können aber nur zur Kenntnis nehmen, dass die Regierung hier nicht umdenkt“, sagt Hausen, der darauf hofft, das im Rahmen des neuen Projektes „Kulturstadt am Rhein“ Alternativen für den Publikumsmagnet Flohmarkt gefunden werden können.

Oliver Bremm, Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH, befürchtet, dass es nun noch mehr Kraft kosten wird, Unkel nach vorne zu bringen. „Die hochwertige Tourismusschiene zu fahren, ist vor allem eine Geldfrage. Die nächsten Jahre werden schwierig“, sagt der Tourismusfachmann, der hofft, dass „die Landesregierung sich mit dem Sonntagsflohmarktverbot doch noch schnell in einer andere Richtung bewegt.“ Besonders bitter: Auch der Nachtflohmarkt bei „Rhein in Flammen“ fällt aus.

Ute Bockshecker, die das Unkeler Leitbild mit entwickelte und für ihr Engagement für Unkel gerade erst mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet wurde, reagiert betroffen auf die Nachricht. „Es waren Fixtermine, zu denen viel Laufkundschaft nach Unkel gekommen ist. Das ist äußerst ärgerlich“, sagt sie und wirft die Frage auf, ob man von Seiten der Verwaltung dem Beschicker nicht mehr hätte entgegen kommen können. Aber sie übt sich auch im positiven Denken. „Unkel hat sich ja vorgenommen, gezielt Publikum für Kunst, Kultur und Kunsthandwerk anzusprechen. Hier müssen jetzt weitere Angebote entwickelt werden.“ Wenig begeistert, dass diese zeitweise Belebung der Unkeler Rheinpromenade nun wegfallen soll, ist auch Hans-Joachim Seidel. „Die Flohmärkte waren ein sonntägliches und vor allem preiswertes Ausflugsziel für ganze Familien. Sie waren eine wirkliche Bereicherung, da es sonst ja keine Angebote an der Rheinpromenade gibt“, sagte der Macher der „Kunst in Unkeler Höfen“, jener Kunstreise, die jedes Jahr Anfang September Tausende Besucher aus der ganzen Region nach Unkel lockt.

Für Marktbeschicker Salvador Duarte geht eine Ära zu Ende. 30 Jahre war er mit seinem Flohmarkt auf der Rheinpromenade. „Es ist traurig. Ich war immer gerne hier.“ Hart ins Gericht geht er mit der Unkeler Verwaltung. Dem Ordnungsamt wirft er vor, dass es einen regelrechten Papierkrieg mit ihm geführt habe. „Ich komme mit dem Amt nicht zurecht. Die verlangen mehr Papiere als andere Ordnungsämter. Wozu soll ich mir das ganze Theater hier antun?“

Von unserer Mitarbeiterin Sabine Nitsch

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Besteht doch noch eine – wenn auch geringe – berechtigte Hoffnung?


Zumindest lassen Zeitungsartikel aus der Region diese Vermutung zu:

Artikel aus der Region Koblenz

Artikel aus der Region Koblenz

Nun wird es wohl doch wieder nichts …


Obwohl die Spannung noch steigt und erst Ende November das Urteil verkündet werden wird, ist jetzt schon sicher, dass es die „paradiesischen“ Zustände von früher wohl nicht mehr geben wird:

„Das belebt die Stadt”


Flohmärkte am Sonntag: In Zweibrücken sind nur die Kirchen grundsätzlich dagegen – Händler kämen gerne wieder.

Ein bunter Markt mit Antiquitäten, Kitsch und Krempel bevölkerte den Schlossplatz bis vor zwei Jahren auch sonntags. Das Ende kam mit einem Urteil des Neustadter Verwaltungsgerichts. Gewerbliche Flohmärkte an Feiertagen verstießen gegen das Landesfeiertagsgesetz, stand darin.

Inzwischen wird eine gesetzliche Lockerung diskutiert. In Zweibrücken äußern sich nur die Kirchen grundsätzlich dagegen.

„Klar wären wir wieder dabei”, verspricht Saniye Karabulut. Auf 20 Jahre Erfahrung als Flohmarktveranstalter blickt ihre Familie zurück; seit 15 Jahren ist das Kaiserslauterer Unternehmen auch in Zweibrücken präsent. Inzwischen aber fast nur noch an Samstagen. Dabei stießen sonntägliche Märkte allemal auf das Interesse von Händlern und Kunden, so die Flohmarkt-Fachfrau. Das habe sich in früheren Jahren, vor dem Neustadter Gerichtsentscheid gezeigt, und das zeige sich jetzt bei den Flohmärkten vor der Zweibrücker Eishalle. „Da drängen sich die Händler schon morgens früh”, berichtet Karabulut. Zulässig ist die sonntägliche Verkaufsveranstaltung auf dem Flugplatz, weil auch die Outlet-Geschäfte an Ferien-Sonntagen öffnen dürfen. Analog können an den vier verkaufsoffenen Sonntagen Flohmärkte im Stadtgebiet abgehalten werden. Laut Stadt-Pressesprecher Heinz Braun wären jedoch mehr Termine vorstellbar.

Das geänderte Freizeitverhalten ist ein Punkt, den die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke nun bei einem neuen Landesgesetz über Messen und Märkte einfließen lassen will. Gleichzeitig gelte es, den verfassungsrechtlich gebotenen Schutz des Sonntags zu beachten. So stand es in einer Pressemitteilung des Ministeriums vom vergangenen Dienstag. Demnach werden sonntägliche Flohmärkte in Rheinland-Pfalz wieder möglich, sei es in begrenztem Umfang.

Ginge es nach den Kirchen, könnte man darauf allerdings verzichten. „Solche Märkte kommerzialisieren den Sonntag”, lehnt der evangelische Pfarrer Viktor Mayer das feiertägliche Geschäft mit dem Trödel prinzipiell ab. Der Sonntag stehe für Besinnung und Erbauung, meint der Urlaubsvertreter von Dekan Peter Butz. Beides solle man nicht dem Kaufen und Verkaufen opfern. „Wenn’s erst nach dem Gottesdienst losgeht, so ab zwölf Uhr, könnte man darüber reden”, zeigt sich Pfarrer Wolfgang Emanuel gesprächsbereiter. Für eine gute Idee hält aber auch der Vertreter der katholischen Kirche die Märkte am Tag des Herrn nicht. Damit höhle man die Bedeutung und Kultur des Sonntags aus.

Ob der sonntägliche Verkauf von Plunder und Billigwaren Zweibrücken etwas bringen würde, formuliert Wirtschaftsfördererin Anne Kraft als Frage.

„Wenn es um pittoreske Dinge oder um echte Antiquitäten geht, kann das eine Bereicherung für die Innenstadt sein”, meint die Diplom-Geographin.

Gegen den Verkauf von Plastik-Tischdecken auf Parkplätzen spreche zwar nichts; Vorteile für Handel und Gewerbe erkenne sie darin aber auch nicht.

Gut vorstellen kann sich der städtische Marktmeister Helmut Schneppat, sonntags wieder Flohmärkte in der Innenstadt zu haben. „Das belebt die Stadt, und für die Gastronomie bleibt auch immer was hängen”, meint der Mann vom Ordnungsamt. Ein Beginn um 11 Uhr reiche aus, um Gottesdienste nicht zu stören. Dass ein Flohmarkt unabhängig vom Veranstaltungstag positive Effekte habe, will der Marktmeister nicht unerwähnt lassen: „Was da verkauft wird, landet nicht auf dem Müll”, hebt er hervor, und was an Geld eingenommen wird, bleibe durchweg in der Region.

(npm) einwurf

Damit man mal sieht, was für Irre es gibt!


Hier der Original-Auszug aus einem Blog, dessen Betreiber einfach nur ein dümmlicher Nachplapperer ist. Gefährlicher dagegen schon die Ansichten der anderen „Reichsdeppen“ mit denen er Kontakt hält!

Gegen solche Leute richtet sich unser Forum http://reichsdeppen.pinkolatorium.com, das innerhalb der letzten 10 Wochen schon fast 90.000 Seitenaufrufe hatte.

Dort ist jeder willkommen, der wie wir der Meinung ist, dass solchen Leuten Einhalt geboten werden muss! Hinweis: „Errol“ ist ein Deutsch-Türke!!

Errol zu seiner Datenbank bezügl. „Richter und Staatsanwälte“

nachfolgendes schickte Errol bezügl. Datenbank / Volksgerichtshof…
Frage an Errol: werden Meldeamtsleiter welche die Bürger mit „falschen Personalausweisen“ in die Irre führten auch hingerichtet !?
evtl. sprichst Du vorher nochmal schnell mit den Herren VG-Beigeordneten Dieter Görtz / Volker Lorenz
http://hintergruende2012.blogspot.com/2011/07/ausweis-staatsfrage-vg-beigeordneter.html

Schmierfinkjournalisten / Zeitungsverleger, Steuerberater, „Rechtsanwälte“ werden die auch zur Rechenschaft gezogen !?

Wie sieht es mit dem „heiligen Vater“ und den „Berufspredigern“ aus ? Evtl. könnten die sich noch schnell an Bischof Williamson wenden *denk*

Bitte an KOK Schwabel / Polizeipräsidium Mainz, reden Sie doch nochmal mit dem Errol, ein Weinkunde von mir – Walter Osbeck – , dreht auch schon am Rad: Er will den Schäuble aufhängen, ich sage auch gegen die CDU Hackenheims aus, diese habe ich schließlich lange genug gewarnt, Ihr Vorwurf war berechtigt, dass Sie mir zur Last legten, ich hätte CDU Wahlkampfzettel verteilt, damals dachte ich ja noch die CDU wäre christlich…., gerne werde ich noch mehr auspacken über die CDU, allerdings ist mir das hier zu heiß

positiv erwähnen von der CDU könnte ich Herrn Christoph Böhr sowie Konrad Grünewald, sowie Willi und Peter Kaul

From: ergu-mail
Sent: Tuesday, July 19, 2011 8:44 PM
Subject: Re: Errol zur „Staatsanwaltschaft“ Erfurt / RSV-Daten web zum Post Dr. Haug / Landgericht-Berufungsverhandlung RMdI München
Hallo Stefan natürlich stimmen meine Angaben, Was glaubst du denn welchen Aufwand das macht die Datenbanten immer auf den neusten Stand zu halten.
Du weist doch das alle Richter, Staatsanwälte, Polizei, Finanzamzbeschäftigte Justisangestellte Grundbuchmitarbeiter Bürgermeister Rechctspflege Gerichtzvollzieher u.s.w die sich gegen das Deutsche Volk stellen die in reiner Willkür ohne Rechtsgrundlage aktiv sind in Datenbänke zusammen getragen werden. Diese Daten werden mittlerweile auf 5 Rechnern in 5 außereuropäischen Staaten verwaltet und ständig aktualisiert.
Das ist notwendig um sämtliche Ansprüche zu sichern und bei extrem kriminellen Personen, und das sind mehr als du dir Vorstellen kannst wird nach der  verurteilung die jenige Person Exikutiert.
Wer nicht begreift das  das Volk und das Recht unbeheligt und unantastbar ist, das die BRD de jure erloschen ist, das es keinerlei Rechtsgrundlage gibt für Gericht und Finanzamt u.s.w und wer diesen Kriminellen Organisationen die Treue hält und sich in eine Teroristischen Zelle einbinden läßt der wird sehr schnell erkennen das sich Unrecht nicht zu Recht machen lässt nur wenn ein Geisteskranker Richter der auch noch zu feige ist seine Anordnung zu unterschreiben und dafür auch noch eine Naive Person die als Justitsangestelte/r fungiert findet und auf dieser alles abwälzen möchte zur Rechenschaft gezogen werden.
Vielleicht werden denen die Augen auf gehen kurz bevor die ihren Kopf verlieren.
Ich habe oft genug gesagt dass hier das Alte Testament Anwendung findet, Auge um Auge Zahn um Zahn, Vernichtung der Existenzgrundlage Vernichtung der verantwortlichen Person oder Personen.
Das große Gejammer wird kommen wenn die ersten Köpfe gerollt sind.
Das kann ein Unfall sein oder der eine oder andere wird Abgenickt, jeder Jäger weiß was das bedeutet.
—– Original Message —–
Sent: Tuesday, July 19, 2011 6:20 PM
Subject: Errol zur „Staatsanwaltschaft“ Erfurt / RSV-Daten web zum Post Dr. Haug / Landgericht-Berufungsverhandlung RMdI München
– RSV-Daten web zu “Dr. Haug” ich habe mir erlaubt eine Antwort drunter zu setzen, was sagt Ihr dazu ?
   – Bitte auch die Anlage beachten –
 Gruß !  Stefan W.

Errol zu Richter Obenauer / Bad Kreuznach

 From: ergu-mail
Sent: Tuesday, July 19, 2011 10:03 PM
Subject: Re: Richter Obenauer / Bad Kreuznach // Re: Errol zur „Staatsanwaltschaft“ Erfurt / RSV-Daten web zum Post Dr. Haug / Landgericht-Berufungsverhandlung RMdI München
Obenauer Wolfram geb am 25.Dezember 1949
seit dem 13. Januar 1983 in Bad Kreutznach als Richter im Amt, seit dem 18. Juli 1990 durch Streichung des Art 23 GG a.F ohne Rechtsgrundlage in Eigenverantwortung als illegaer Richter durch Streichung des GVG, der ZPO und der StPO  am 19. April 2006 für eine vermutlich kriminelle Vereinigung tätig.
Eingestellt von Stefan G. Weinmann um 13:06

Die Händlerkontrolle ist nicht möglich


Man hat es versucht

Ludwigshafen hat auf einigen Märkten die Händler kontrolliert.

Wer vier Mal im Jahr auf dem Flohmarkt stand, war nach Ansicht der Behörde ein privater Händler. Aber…

Dass in Lu kontroliert wird, hatte sich unter den Händlern schnell herumgsprochen. Die Händler haben um Ludwigshafen einen großen Bogen gemacht. War ja möglich, gegenüber ist BW und Hessen. In diesen Bundesländern gibt es andere Gesetze. Die Vorgaben von Lu können da nicht umgesetzt werden und somit war das Kontrollieren der Händler nicht mehr möglich und Lu hat die Kontrollen wieder fallen gelassen.

Das ist es, was ich gemeint habe: Die Kleinstaaterei ist eine Sauerei.

Bevor sich die Bundesländer vereinigen um ein einheitliches Kontroll-Gesetz zu machen, müssten von drei BL. zwei Bundesländer klein beigeben, das heißt Macht abtreten und genau das wollen sie mal garnicht. Also ist die Kontrolle in Deutschland wegen der vielen Bundesländer und den machthungrigen Politikern auch in Zukunft nicht möglich. Egal was die Bundeländer diesbezüglich sich einfallen lassen: Sie machen sich lächerlich.

Und wenn sie kontrollieren so machen sie sich wieder lächerlich.

Da ist das etwa so gelaufen:

Sie hatten sich natürlich einen Deutschen geschnappt.

Die Beamten sagten: Du bist ein gewerbsmäßiger Händler.

Der Händler sagte: Nein, ich habe mein Zuhause ausgemistet weil ich Geld brauche.

Der Beamte sagte: Einpacken, alles beschlagnahmt, zusätzlich eine Strafanzeige.

Der Händler sagte: Ich packe garnichts ein.

Der Beamte und sein Gehilfe haben die Ware beschlagnahmt und eingepackt. Eine Quittung für den Händler. Danach kam ein städtischer Bus und hat alles eingeladen.

Mit Schwierigkeiten hat man bei der Stadt einen Lagerplatz gefunden. Dann kamen weitere ähnliche Fälle dazu und die Halle war voll. Anzeige für die Händler, Staatsanwaltschaft usw. und 300.- DM Bussgeld für den Händler.

Der ging in Wiederspruch und hat die Gerichtsverhandlung gewonnen. Das Gegenteil konnte man ihm nicht nachweisen. Die anderen Streitigkeiten gingen ähnlich aus. Das Ganze war für die Stadt das größte Drauflegergeschäft. Steuergelder kaputt. Anwälte und Gerichtskosten, Lagerkosten und die Beamten, alles musste aus Steuergeldern bezahlt werden.

Somit ging der Schuss nach hinten los und die Kontrollen waren beendet. Es lässt sich also bei den Händlern nichts kontrolieren.

Anders und erfolgreicher wäre gewesen, wenn man einen Veranstalter als Zeuge genommen hätte. Der kennt seine Schäfchen und weiß das mancher Händler seit 10 Jahren zweimal die Woche auf dem Markt steht. Bei 1000 Märkten und das unter Eid, da wäre kein Händler mit Freispruch rausgegangen, im Gegenteil, der Händler hätte ob der Strafe ein Leben lang gejapst wie ein Fisch auf dem Trockenen.

Aber, kein Veranstalter wird seine Händler verpfeifen. Diese werden ihn dann nicht mehr anfahren und er wäre pleite. Zu früh gelacht.

Trotzdem ihr lieben Händler, nur nicht zu frech werden, wenns drauf ankommt hat ein Veranstalter sehr viel Macht und im Ernstfall seht ihr verdammt alt aus.

Es genügt ein anonymer Brief ans Finanzamt und wir haben einen Händler weniger.

Antwort aus dem Ministerialbüro


Man glaubt es kaum, aus dem Büro des RH-Pf-Ministerpräsidenten gab es eine Antwort, die sich in etwa so liest:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren Vorschlag vom 21.6.2011 haben wir erst einmal in die Schublade gelegt, sobald die Legislaturperiode in ein paar Jahren ihrem Ende entgegengeht, werden wir das Schreiben wieder heraus nehmen und einer möglichen Nachfolgeregierung zur Bearbeitung hinterlegen. Wenn es dann noch Flohmarkthändler geben wird, werden wir gerne bereit sein, einen entsprechenden Vermerk auf den Akten für die nächste Landesregierung zu hinterlassen.
Seien Sie also bitte nicht so ungeduldig, denn gut Ding will Weile haben, vor allem in der Politik!

MfG
Blah

Lemke will Verbot von Sonntags-Flohmärkten lockern


Von Herrn Schmitt und Herrn Hövelmeyer fast gleichzeitig gemeldet:

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) will das Verbot von Flohmärkten an Sonntagen lockern. Derzeit werde ein neues Landesgesetz über Messen und Märkte vorbereitet, nach dem Flohmärkte künftig in begrenztem Umfang auch an Sonntagen wieder möglich sein sollen.

Eveline Lemke (Grüne)
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vom Montag sei das Ziel eine Lösung, „die einerseits das geänderte Freizeitverhalten der Bevölkerung berücksichtigt, andererseits aber den verfassungsrechtlich gebotenen Schutz des Sonntags beachtet“.
Hintergrund sind verschiedene Urteile der Verwaltungsgerichte Koblenz und Neustadt/Weinstraße. So hatte das Koblenzer Gericht im Mai die Klage einer gewerblichen Marktveranstalterin gegen die Stadt Koblenz zurückgewiesen. Dabei hatte das Gericht festgestellt, dass solche Märkte in Rheinland-Pfalz grundsätzlich nicht zulässig seien, da ihre Genehmigung gegen das geltende Feiertagsgesetz verstoßen würde, das auch keine Ausnahmen von einem Verbot vorsehe.

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=8308584/15j47r2/index.html

Hier das Schreiben der Veranstalterin Helene Schmitt und der Bürgerinitiative „Bürger für Flohmarkt“


Sehr geehrter Herr Kirchenpräsident Schad,

im Internet habe ich Ihre Stellungnahme zur Diskussion um Flohmärkte an Sonn- und Feiertagen gefunden.
In Ihrer Ausführung zu diesem Thema vertreten Sie, wie Ihre Kirche bereits immer in den letzten 10 bis 15 Jahren, die Auffassung, dass gewerbliche Floh- und Trödelmärkte, die Sonntagsruhe stören und somit zu verbieten sind.
Da nun in Mainz ein Regierungswechsel stattgefunden hat und Herr Exminister Bruch nicht mehr die Interessen Ihrer Kirche in der Regierung vertreten kann, sehen Sie nun scheinbar Bedarf die Politiker der neuen Regierung auf die Linie der evangelischen Kirche einzuschwören.
Einige Hundertausend Rheinland – Pfälzer hoffen, wie auch ich, dass Ihnen das nicht gelingt. Sie beziehen sich auf das Gesetz zum Schutz der Sonn- und Feiertage.
Dieses Gesetz wurde im Jahr 1911, in seinem Ursprung, in der Weimarer Reichsverfassung veröffentlicht.
In Ihren Ausführungen sprechen Sie von Arbeitsruhe und seelischer Erbauung.
Sie sprechen den Teilnehmern an Flohmärkten den Willen, genau diese zu finden, ab.
Was führt Sie zu dieser Erkenntnis? Die Teilnahme an einem Flohmarkt (ob als Aussteller oder Besucher) ist jedem Menschen freigestellt. Hierzu wird niemand gezwungen.
Warum sind Sie der Meinung, bei den Teilnehmern an Flohmärkten handele es sich um gottlose und raffgierige Menschen, die nur auf einen sonntäglichen Flohmarkt warten, um Ihre Gier nach Geld und billigem Tand zu stillen?
So ist jedenfalls Ihre Stellungnahme zu lesen und zu verstehen.
Wenn dies Ihre Meinung ist, so muss ich mich doch sehr über Ihre Haltung gegenüber den Mitgliedern Ihrer Kirche wundern. Denn unter den tausenden Flohmarktbesuchern, die vor dem Verbot die sonntäglichen Flohmärkte besuchten, waren auch sehr viele evangelische Christen, also auch Schäfchen Ihrer Kirche.
Warum, frage ich mich handeln diese Menschen ganz klar gegen die Vorgaben Ihrer eigenen Kirche und Ihres Kirchenpräsidenten? Ist es, weil diese von grundauf schlecht sind oder ist es, weil die Einstellung der Kirchenoberen gar nicht die Meinung der Gläubigen darstellt?
In der Diskussion über sonntäglich Flohmärkte, wir immer der gewerbliche Anteil in den Vordergrund gestellt. Als jemand, der seit über dreißig Jahren mit der Materie vertraut ist, muss ich dem widersprechen.
Wenn die Besucher einen Flohmarkt überwiegend deshalb aufsuchen würden, um der werktäglichen Tätigkeit des Einkaufens nachzugehen, so würden sie nicht in Grüppchen zu mehren über den Flohmarkt schlendern.
Sie würden dann einen gut gefüllten Einkaufwagen (diese stehen ja auf den Supermarktparkplätzen) vor sich herschieben. Ich kann Ihnen aber versichern, dem ist nicht so. Genau wie, z.B. auf einem Jahrmarkt (deshalb wurden Flohmärkte ja auch als Jahrmärkte genehmigt) steht auch bei Flohmärkten die Unterhaltung (die seelische Erbauung) des Einzelnen im Vordergrund.
Genau wie etwa bei einem Pfarrfest treffen sich auch bei einem Flohmarkt Gleichgesinnte (ja doch, es soll auch einige zehntausend Gleichgesinnt in Rheinland– Pfalz geben), um Ihrer Freizeitbeschäftigung, ihrem Hobby, dem Besuch eines Flohmarktes nachzugehen. Dass hierbei auch etwas verkauft oder gekauft wird, sollte man doch ganz einfach hinnehmen. Dies ist aber nicht der Hauptinhalt eines Flohmarktbesuches.
Zumal ja der Kunde in Spe bei seiner Fahrt zum Markt überhaupt nicht weiß, ob der dringend benötigte Artikel auf diesem Markt überhaupt angeboten wird. Wenn der Kunde etwas kauft, so ist dies ein Spontankauf. Man könnte auch sagen ein Lustkauf. Wobei dann aber auch wieder die Unterhaltung, die seelische Erbauung im Vordergrund steht. Der Marktbesucher/seine Seele erfreut sich an der gekauften Ware.
Wären Flohmärkte wirklich, wie es von Ihnen leider immer wieder dargestellt wird, ein Hort unerlaubter Gewerbetätigkeit, bei der es zu nahezu 100% auf den schnellen Euro ankommt, so kann ich nicht verstehen, warum Aussteller öfter zu Flohmärkten kommen. Wären die Umsätze so gewaltig, dann würden doch den Ausstellern 5 oder 6 Märkte im Jahr genügen. Den Rest des Jahres könnten diese in Ihrer Villa im Tessin verbringen und mit Ihrem Ferrari durch die Gegend fahren.
Lassen Sie mich ganz einfach ein paar Fakten pro Flohmarkt aufführen:
Flohmarkt sorgt für Integration – Es treffen sich Kulturen und Religionen aus vielen Ländern. Mitbürger aus Pakistan, Iran, der Türkei, Deutschland, Russland, usw. sprechen friedlich miteinander und helfen sich. So habe ich in den letzten Jahren bestimmt 30 bis 40 jungen Frauen muslemischen Glaubens zu dem Besuch einer Fahrschule und dem Bestehen der Führerscheinprüfung verholfen. Diese Frauen sind in unserer Gesellschaft angekommen. Das, was von unserem Staat, für viel Geld durchgeführt werden möchte, findet auf einem Flohmarkt jeden Sonntag statt. Und das kostenlos.
Flohmärkte sorgen für Erholung und seelische Erbauung. Hierzu habe ich eingangs wohl genügend ausgeführt.
Flohmärkte dienen dem Umweltschutz. Entgegen Ihrer Meinung besteht der überwiegende Teil der Aussteller aus privaten Hobbytrödlern. Diese bieten keine Neuware an. Sie verkaufen alte Sache, Trödel der bei ihnen nicht mehr gebraucht wird und eigentlich entsorgt würde.

Flohmärkte entlasten die öffentlichen Kassen. Natürlich legen die vorstehend erwähnten Hobbytrödler ihre „Gewinne“ nicht in Lichtenstein an. Sie gehen damit zu Aldi, Lidl usw. und kaufen den Bedarf für die nächste Woche. Sehr viele dieser Trödler würden ohne ihren Zuverdienst auf den Flohmärkten Institutionen wie „Die Tafel“ besuchen müssen.

Natürlich wird der Eine oder Andere Aussteller, von seinen Einnahmen, auch etwas kaufen, das er nicht für das tägliche Leben braucht, dass ihm aber gefällt. Es erfolgt also eine Verbesserung seines Befindens, seiner Lebensqualität. Kann man nicht auch hier von Erbauung sprechen?

Sehr geehrter Herr Kirchenpräsident Schad, die vorstehenden Zeilen sollten Ihnen meinen Standpunkt (den Standpunkt sehr vieler Rheinlandpfälzer) zum Thema Flohmarkt darlegen. In einem E-Mailwechsel haben Sie Herrn Fritz Holling eine Diskussion über dieses Thema angeboten. Sollten Sie an einer solchen Diskussion wirklich interessiert sein, so bin ich selbstverständlich bereit eine solche, gern auch im größeren Rahmen, zu führen.

Abschließend lassen Sie mich noch folgendes anmerken: Seit dem Zeitalter der Aufklärung wissen, auch die gottesfürchtigen, Menschen, dass sie über einen freien Willen verfügen. Diesen freien Willen, selbst entscheiden zu können wie ihre seelische Erbauung erfolgt, werden sich Tausende Menschen in Rheinland – Pfalz auch von Ihnen nicht nehmen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Auch nachzulesen auf: http://www.fmarkt.de und http://www.bürger-für-flohmarkt.de

„Verschwörungstheorie“ und der 26.6.2011


Nun ist es genauso gekommen, wie alle noch normal denkenden Menschen schon vermutet bzw. richtig erkannt hatten:

Der von den Verschwörungsidioten „vorhergesagte“ Anschlag auf das Berliner Olympiastadion war nichts anderes als saudumme Panikmache!

Eigentlich müssten jetzt Justiz und Strafverfolgungsbehörden damit beginnen, jene Leute für diesen idiotischen „Streich“ verantwortlich zu machen, die sich da besonders hervorgetan haben: zwei Rechtsanwälte, die offiziell beim BKA Anzeige gegen unbekannt stellten und bei denen auf jeden Fall zusätzlich untersucht werden sollte, ob diese als Vertreter geltenden Rechts mit dieser seltsamen persönlichen Einstellung überhaupt noch tragbar sind (Zulassung durch die zuständigen RA-Kammern prüfen lassen), sowie eine ganze Reihe von Blog- und Webseitenbetreibern, die – ohne das offensichtlich nicht vorhandene eigene Gehirn walten zu lassen – derartige „Horror-Vorhersagen“ aus dem Ausland einfach abkupferten und ungeprüft verbreiteten.

Das erinnert mich ganz stark an die „Verarschungsanrufe“ bei den Notdiensten und Feuerwehren, die bei Erkennen der Anrufer ebenfalls zur strafrechtlichen Bewertung führen.

Die BRD würde gut daran tun, sich jetzt diese „Dreckschleuderer“ einmal genauer vorzunehmen und entsprechend aus dem Verkehr zu ziehen. Wie ich gestern bereits geschrieben hatte, wäre auch denkbar, dass sich nun die Fifa dazu aufrafft und diese Leute beispielsweise wegen Geschäftsschädigung zu hohen Geldstrafen verurteilen lässt.

Dass sich nun diese „Dreckschleuderer“ damit zu brüsten beginnen und nach dem Motto „Seht alle her! Hätten WIR nicht gewarnt, wäre Schlimmes passiert!“ sich auch noch zu „Helden“ aufspielen wollen!

Meine ganz ehrliche Meinung: ein noch perverseres Verhalten lässt sich wohl kaum noch an den Tag legen und es ist nun wirklich an der Zeit, diese Leute der gerechten rechtlichen Bewertung zuzuführen, denn mit klinischem Irrsinn hat das ja wohl nichts zu tun, da steckt bewusste Planung dahinter, die existierenden Strukturen der BRD zu schädigen!