So stand es in der Rheinzeitung (3.3.12)


Unkel ist entsetzt: Aus für die Flohmärkte am Rhein

Unkel – In diesem Jahr wird es keinen Flohmarkt auf der Unkeler Rheinpromenade geben. Mit dieser Hiobsbotschaft überraschte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen in der jüngsten Ratssitzung. Die Information, die in einen kurzen Satz verpackt war, hinterließ betroffenes Schweigen bei den Ratsmitgliedern. „Der Marktbeschicker sieht vor dem Hintergrund der neuen Gesetzeslage, die Sonntagsflohmärkte verbietet und nur Antikmärkte erlaubt, keine Möglichkeit, sie wirtschaftlich durchzuführen“, lieferte Hausen auf Nachfrage der RZ die Begründung für die Entscheidung von Salvador Duarte. Diese ist ein harter Schlag für Unkel und alle diejenigen, die sich darum bemühen, die Innenstadt zu beleben und mit Besuchern zu füllen.

 

In den Gassen am Ufer gemütlich stöbern: Diese Attraktion wird es in Unkel 2012 nicht mehr geben. Das Landesgesetz erlaubt an Sonntagen keine reinen Flohmärkte mehr.

SABINE NITSCH

 

„Wir sind sehr betroffen. Wir können aber nur zur Kenntnis nehmen, dass die Regierung hier nicht umdenkt“, sagt Hausen, der darauf hofft, das im Rahmen des neuen Projektes „Kulturstadt am Rhein“ Alternativen für den Publikumsmagnet Flohmarkt gefunden werden können.

Oliver Bremm, Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH, befürchtet, dass es nun noch mehr Kraft kosten wird, Unkel nach vorne zu bringen. „Die hochwertige Tourismusschiene zu fahren, ist vor allem eine Geldfrage. Die nächsten Jahre werden schwierig“, sagt der Tourismusfachmann, der hofft, dass „die Landesregierung sich mit dem Sonntagsflohmarktverbot doch noch schnell in einer andere Richtung bewegt.“ Besonders bitter: Auch der Nachtflohmarkt bei „Rhein in Flammen“ fällt aus.

Ute Bockshecker, die das Unkeler Leitbild mit entwickelte und für ihr Engagement für Unkel gerade erst mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet wurde, reagiert betroffen auf die Nachricht. „Es waren Fixtermine, zu denen viel Laufkundschaft nach Unkel gekommen ist. Das ist äußerst ärgerlich“, sagt sie und wirft die Frage auf, ob man von Seiten der Verwaltung dem Beschicker nicht mehr hätte entgegen kommen können. Aber sie übt sich auch im positiven Denken. „Unkel hat sich ja vorgenommen, gezielt Publikum für Kunst, Kultur und Kunsthandwerk anzusprechen. Hier müssen jetzt weitere Angebote entwickelt werden.“ Wenig begeistert, dass diese zeitweise Belebung der Unkeler Rheinpromenade nun wegfallen soll, ist auch Hans-Joachim Seidel. „Die Flohmärkte waren ein sonntägliches und vor allem preiswertes Ausflugsziel für ganze Familien. Sie waren eine wirkliche Bereicherung, da es sonst ja keine Angebote an der Rheinpromenade gibt“, sagte der Macher der „Kunst in Unkeler Höfen“, jener Kunstreise, die jedes Jahr Anfang September Tausende Besucher aus der ganzen Region nach Unkel lockt.

Für Marktbeschicker Salvador Duarte geht eine Ära zu Ende. 30 Jahre war er mit seinem Flohmarkt auf der Rheinpromenade. „Es ist traurig. Ich war immer gerne hier.“ Hart ins Gericht geht er mit der Unkeler Verwaltung. Dem Ordnungsamt wirft er vor, dass es einen regelrechten Papierkrieg mit ihm geführt habe. „Ich komme mit dem Amt nicht zurecht. Die verlangen mehr Papiere als andere Ordnungsämter. Wozu soll ich mir das ganze Theater hier antun?“

Von unserer Mitarbeiterin Sabine Nitsch

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Warum nicht mit Mini-Donuts Geld verdienen?


Dieser Blogbeitrag richtet sich in erster Linie an alle, die sich im Ausland niedergelassen haben, hier speziell in Brasilien, und nun däumchendrehend in der Gegend sitzen, den lieben Herrgott einen guten Mann sein lassen, aber sich schon seit langer Zeit überlegen, was man eigentlich so alles machen könnte, um Geld zusätzlich zu verdienen.

Vor einigen Jahren hatte ich mir als „Hobby“ – mehr eigentlich, um vom PC wenigstens ein paar Stunden weg zu kommen – in Deutschland per Internet zwei gebrauchte Mini-Donut-Maschinen (eigentlich eine komplette plus eine, bei der der Teigtrichter fehlte) gekauft und erst mal in D eingelagert.

Vor drei Jahren hatte ich dann die Maschinen (vom Typ „Lil’Orbits SS1200“) hierher schicken lassen und hatte – nach langen und oft nicht gerade für den Verzehr geeigneten Experimenten – eine Mischung zusammengestellt, die leckerste Mini-Donuts ergab. Der Import der eigentlichen Fertigmischung ist wegen lebensmittelrechtlichen Einschränkungen so gut wie unmögllich und einige zig Kilo an Konzentrat, das der Hersteller extra für Länder mit solchen Einschränkungen anbietet, wollte ich mir dann doch nicht auf Halde legen.

Nun ist das inzwischen eine Geschichte geworden, die sich immer weiter entwickelt und neben dem direkten Verkauf (3x in der Woche) wird in erster Linie für den Wiederverkauf produziert. Das bedeutet Isoporschälchen mit 21 der Mini-Donuts, vakuumverpackt, mit Zutatenangabe, Herstellungsdatum etc.

Wer nun so etwas plant und dann meint, er brauche keine so „fetzige“ Maschine (immerhin können die SS1200 je Stunde bis zu 1200 der Mini-Donuts formen und frittieren), sondern könne das mit dem „Donut-Waffeleisen“ auch machen, sollte zwei Punkte beachten:
a) dieses Waffeleisen macht 7 von den Kringeln in 3 Minuten, also ohne die Pausen zum Auswischen und Teig einfüllen gerechnet etwa 140 in der Stunde und
b) geben die innerhalb kurzer Zeit beim Dauerbetrieb den Geist auf.

Bei den Profi-Maschinen ist mir bisher nur ein Potentiometer beim Transport nach Brasilien kaputt gegangen (kostet im hiesigen Elektronikladen 3 Reais), ansonsten haben beide Maschinen zusammen bereits über 300.000 Kringel „gelaufen“ und sind immer noch topp.

Nur der Preis ist halt die Krux:
Eine Lil’Orbits kostet im Einkauf – wahlweise USA oder Deutschland, keine Vertretung in Brasilien – an die USD 5.000 und damit gehen beispielsweise beim Privatimport schon die Probleme los, denn ab einem Warenwert von USD 3.000 an, muss man entweder über eine auf Importe spezialisierte Firma bestellen oder selbst eine Firma anmelden und eine Importgenehmigung beantragen (kann locker an die 2 Jahre dauern).

Auch Maschinen der Firma Belshaw sind im Preissegment jenseits dieser Grenze.

Bleibt also entweder nur die Möglichkeit, sich eine gebrauchte Maschine zu holen oder nach anderen Herstellern zu suchen.

Da mich schon mehrfach Leute wegen dieser Mini-Donut-Geschichte hier in Brasilien angesprochen hatten (schließlich stand ich damit sogar auf der hiesigen Landwirtschaftsausstellung und wurde vom Lokal-TV interviewt), hatte ich mich mal auf dem Markt umgesehen. Man findet ein paar Herstelelr in China, aber deren Preise sind dann vor allem mit den Frachtkosten wieder sehr hoch, denn die bauen in der Hauptsache die Maschinen der amerikanischen Firma Belshaw nach, deren Gewicht bei etwa 40 kg aufwärts beginnt und viele der Maschinen benötigen eine Drehstromversorgung für die Fettbadheizung und kommen somit für einen halbstationären Einsatz schon nicht in Frage, weil sie sowohl von den Abmessungen als auch den technischen Daten her einfach zu „bulky“ sind.

Die nachstehend gefundenen Maschinen sind vom Gewicht her leicht, können gut und einfach zerlegt bzw. zusammengebaut werden, haben einen nicht zu großen elektrischen Anschlusswert, brauchen nur einphasige Stromversorgung und die Fettmenge ist auch nicht so umfangreich wie bei den bereits erwähnten Maschinen (die Lil’Orbits nimmt an die 10 Liter auf, die Belshaw rund das Doppelte).

Mini-Donut-Maschinen

Das sind Maschinen, die im Preissegment bei EUR 1.650 bis EUR 2.100 liegen, zwischen 560 und 1.720 Mini-Donuts pro Stunde produzieren können und einen Anschlusswert von 1,5 kW (kleine Maschine) bis 2,3 kW (große Maschine) haben. Auch was die Fettmenge angeht, die zum Frittieren erforderlich ist, liegt man mit der kleinen Maschine und 4,7 l bis max. 6,4 bei der großen gut im Wettbewerb!

Natürlich ist bei allen Maschinen die Fetttemperatur von 50 – 200 °C (optimal sind 170-175 °C) und auch die Frittierzeit (25 bis 45 Sekunden je Donut-Seite) einstellbar. Auch die erforderliche Stellfläche ist mit 48x37x35 cm (kleine Maschine) bzw. 61x37x35 cm (mittlere und große Maschine) im Vergleich zur Lil’Orbits oder Belshaw, die 1 Meter lang sind, recht ptaktisch klein.

Jede der Maschinen gibt in einem Arbeitstakt immer 4 Kringel gleichzeitig aus, was auch die Arbeit erleichtert. Der Versand erfolgt in Holzkisten verpackt mit Fedex und wer Interesse hat, kann sich ja mal bei mir melden.

Hier noch die drei unterschiedlichen Maschinen in Einzeldarstellung. Das Einsteigermodell:

Die "kleinste" der 3 Maschinen

Die mittlere Größe:

Die mittlere der 3 Maschinen

Und die große Maschine, die bis zu 1.720 Mini-Donuts je Stunde produzieren kann.

Die "Große"