Donnerstag der 22.7.2o1o – Rumms hat es gemacht.


Ich habe nicht viel Zeit aber einen ersten Kurzbericht muss ich hier noch schnelll unterbringen. Der zweite Teil erfolgt nach meiner Berlin-Polen-Reise.

Die Verhandlung gegen einen Sachbearbeiter der Genehmigungsbehörde, in Sachen Jahrmärkte, vor dem Kreisrechtsausschuss hat mit einem Knall geendet. Der klagende Veranstalter bekam in allen Punkten Recht.

Das hälst du nicht aus. Es gibt noch Gerechtigkeit.
Und was hatte der Sachbearbeiter vorher dem Veranstalter alles noch angedroht. Unter anderem: Sie werden verlieren und müssen die gesamten Kosten tragen.
Eben dieser Veranstalter lies sich nicht aus der Ruhe bringen. Er hatte schön säuberlich ähnlich gelagerte Fälle aus der gesamten Gegend zusammengetragen.
Der Sachbearbeiter wollte den Veranstalter vorm Kreisrechtsausschuss, bei seinem Vortrag genüber den Richtern, unterbrechen, da sagte der Veranstalter: Jetzt rede ich und unterbrechen sie mich nicht.
Das nenne ich Courage.
Es ging hoch her. Es ging um Veranstalter-Rechte, Genehmigungskosten und allerlei erfundene Auflagen der Genehmigungsbehörde für die Durchführung von Jahrmärkten.
Es ging auch um das Absagen bei Sturm, Schnee und Regen etc.
Ich hatte vor einiger Zeit berichtet: Der Sachbearbeiter wollte höhere Gewalt nicht gelten lassen.
An alle Veranstalter: Höhere Gewalt ist ein Grund einen Jahrmarkt abzubrechen. bzw. zu untersagen., natürlich muss dann die Genehmigungsgebühr auf das Mindestmaß herabgestuft werden, so die Richter.
Der Sachbearbeiter wollte das bei höherer Gewalt der genehmigte Jahrmarkt durhgeführt wird und die gesamte Gebühr in Höhe von 53o.- Euro (auch überhöht) zu bezahlen ist.

Eine äußerst interessante Verhandlung. Gott sei Dank, ich war dabei. So eine Verhandlung passiert nur alle Jubeljahre einmal. Es wurde nicht alles verhandelt, nicht weil keine Zeit gewesen wäre sondern einige Teile der Angelegenheit hätten gesondert in Widerspruchsverhandlungen verhandelt werden müssen.
Diese richterlichen Anweisungen gelten flächendeckend für ganz Rheinland Pfalz.
Leider habe ich jetzt keine Zeit mehr, ich hole das nach. Darüber muss ich noch berichten.
Es wurde auch klargestellt: Ein Sachbearbeiter, sie lesen richtig: Muss sich an die Gesetze halten und darf keine eigenen Gesetze erfinden.
Sollten sie Schwierigkeiten mit Auflagen der Genehmigungsbehörde haben, so telefonieren sie sofort mit dem Verwaltungsgericht bezüglich einer einstweiligen Verfügung. Keine Angst, die Behörden kochen auch nur mit Wasser. Nächster Bericht von dieser Kreisrechtsauschuss-Sitzung bzw. Verhandlung etwa am 1. Aug. 2o1o

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Heute Montag der 19.7.2o1o


Ich mache jetzt einen Informationsausflug von 1o Tagen. Besichtigung der Flohmärkte bzw. Jahrmärkte in Berlin Kreuzberg und Wedding, sowie eine Info-Fahrt nach Polen. Man nennt das Bereicherung der Innereien unter der Kopfhaut.
Ansonsten, soll ich ihnen mal verraten was die Frau Andrea Nahles in Sachen Jahrmärkte mir geschrieben hat ????
Garnichts hat sie geschrieben und hat somit auch keinen Fehler gemacht. Das ist Politik.
Sie hat meine Anfrage an die nächste untere Instituion weitergeleitet. So macht man das wenn es draußen so heiß ist.
Politiker ist kein erlernter Beruf. Schleimen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort, sofort bist du in Fernsehen.
Man muss das was man geschleimt hat aber nicht einhalten, das ist Politik.
Deswegen kann ein Politiker auch keinen Fehler machen. Haleluja

Aus irgendwelchen Gruenden …


… funktioniert das Forum nicht mehr.

Als ich eben die woechentliche Datensicherung aufrufen wollte, war die Site nicht mehr da. Allerdings komme ich problemlos mit dem FTP-Programm auf das Forum, kann jedoch damit keine Sicherung starten.

Ein E-Mail an den Provider ist geschrieben, aber noch nicht beantwortet.

Letzter Datenstand ist vom 12. Juli und notfalls kann ich auf einer anderen Domain, ja alles wieder unterbringen.

Aber erst einmal abwarten!

Heute Freitag der 16.7.2o1o


Dazu noch eine passende deutsche Ich, Ich, Ich Egoistenstory mitten aus dem schönen Deutschland.
Ich muss nicht daran erinnern das ich immer die Wahrheit schreibe. Lügen kann ich nicht.
Bisher habe ich auch noch keine Strafanzeige bezüglich meines geschilderten Sachverhaltes bekommen, sondern auschließlich 12 oder 13 Strafanzeigen wegen Beleidigung. Das ist der berühmte Unterschied.
Wenn man mir wegen eines geschilderten Sachverhaltes eine Strafanzeige anhängen würde, könnte ich in Widerspruch gehen und dann bei der Gerichtsverhandlung würde sich die Wahrheit schon heraus stellen.
Nur wegen Beleidigung, nicht vergessen. Ich hätte die Namen weg lassen sollen. Ist meine Schuld. Fehlt mir halt die Schulung. Aber ich lerne schnell.
Man wollte mir die Mafia-Homepage schließen lassen. Das Gericht hat abgelehnt. Warum wohl ?????
Schauen sie auf die einzelnen Seiten, da steht die Wahrheit. Ich hätte gerne das man mir deshalb eine Strafanzeige anhängt. Dann könnte man das ganze von hinten so richtig aufrollen.
In Zukunft bin ich mit dem schreiben von Namen etwas vorsichtiger.

Die deutsche Ich, ich, ich Egoistenstory.
Ein kleines Dorf mitten im schönen Deutschland.
Links, rechts, schräg gegenüber und direkt gegenüber wohnen ehrbare Familien, etwa 1o bis 12 Deutsche.
Das kleine Häusjen in der Mitte gehört einer alten Frau die es vor Jahren für ihren Altersruhesitz gekauft hat.
Die Kinder sind gestorben, sie lebt auf diesem Dorf alleine. Wie man so sagt: Zugeraast.
Plötzlich hatte sie Krebs in der Nase. Man hat ihr die Nase im Krankenhaus wegoperiert.
Dann bekam sie Durchblutungsstörungen in den Beinen. Mehreremale Bypässe gelegt. Zwangsläufig konnte sie über einen Zeitraum von 2 Jahren nicht laufen. Trotzdem hat sie sich immer alleine mit dem Polo in die Supermärkte bzw. zu den Ärzten hingequält.
Ich war bei ihr und habe das Unkraut ums Haus weggehakt. Dabei habe ich das ganze Dilemma erfahren. Ich habe auch erfahren, das von allen Anliegern über den gesamten Zeitraum noch nicht einer mal gefragt hat: Kann ich dir was vom Bäcker oder Fleischer mitbringen. Nix und nochmal nix. Keiner ihrer Nachbarn hat ihr bisher irgendwie geholfen.
Ich habe mir vorgenommen, wenn ich nochmal in dieses Dorf komme, werde ich alle Nachbarn auf diese Sauerei ansprechen. In dem Fall ist es mir egal was ich dann für Antworten bekomme, aber mein Gewissen ist dann etwas sauberer. Das ist das neue Deutschland. Ich, ich ich ich und nochmal ich. Da kann man nur sagen: Pfui Teufel.
Das ist es was ich meine. Es ist zum Kotzen wie egoistisch mitlerweile die Menschen in Deutschland geworden sind.
Der Überfall in Münschen von Brunner und sonstwo bestätigen diese Feststellung.
Einige Forumseinträge passen auch zu diesem neuen Ego-Charakter und wenn sie alle so wären würde ich jetzt mit 72 Jahren noch auswandern.

Heute ist der 13. wie putzig.


Da habe ich schon den ersten Anruf eines Veranstalters, der mir genau das Geschriebene in Sachen Sonntags-Jahrmärkte bestätigt. Er kann auch nicht verstehen, wieso neben ihm in der Pfalz die Märkte genehmigt werden, derweil er in die Luft schauen muss.
Äußerst ärgerlich für diesen Veranstalter war, das er im Jan. Febr. und März seinen Sonntagsmarkt mit Verlust über den Winter brachte, in der Hoffnung im April, Mai und Juni den Verlust ausgleichen zu können. Aber für April, Mai und Juni bekam er übernacht mitgeteilt: Aus die Maus, keine Genehmigung mehr.
Hätte er das früher gewusst, so hätte er den Platz und die Genehmigungen schon im Dezember von sich aus platzen gelassen. Er wäre dann finanziell nicht so tief eingebrochen. Was für eine Sauerei.
Die Veranstalter sind im Moment in der Pfalz der Spielball der Behörden.
Übrigens, ist die Zahl der Veranstalter durch diese undurchsichtigen Landesgesetze bereits geschrumpft.
Geschrumpft sind auch die Einnahmen der Supermärkte etc.
Ich möchte garnicht wissen wieviel Supermärkte sich in Deutschland durch die fetten Flohmarkt-Einnahmen gesund gestoßen haben. Schwarze Zahlen in den Büchern durch das Vermieten wertloser Parkplätze. Ja und jetzt ?????
Die Parkplätze in RP sind keinen Cent mehr wert. Mit Tränen in den Augen werden einige Marktleiter vorm Eingang stehen und sinieren: Oh wie war das schön. Es war einmal und ist nicht mehr…….

Ach ja, die Sonntags-Jahrmärkte.


Heute Montag der 12.7.2o1o

Ich bin kein Gegner der Sonntags-Jahrmärkte. Habe ich doch meinen eigenen Bedarf in der Vergangenheit mindestens zu 5o % über den Jahrmarkt bzw. Flohmarkt abgedeckt. Man hat ja dabei noch fett Geld gespart.
Tatsache ist: Solange es das Landesfeiertagsgesetz in Rheinland Pfalz gibt, waren die Sonntags-Jahrmärkte verboten. Nur, bei den Behörden hat das niemand kapiert. Die Aufsichtsgremien in der Landesregierung waren nicht in der Lage ihr eigenes Gesetz zu lesen bzw. den betreffenden das Gesetz rüberzubringen.
Dem Formulierungskünstler dieses Landesfeiertags-Gesetzes sollte man auf dem Flohmarkt ein Denkmal setzen. Sind doch immerhin, trotz Verbot, 3o Jahre lang die Sonntagsmärkte gelaufen und viele haben sich damit finanziell über Wasser gehalten.
Per Zufall hat das Verwaltungsgericht da mal dazwischen gefunkt.
Bezahlen sie mal die 3o.- Euro Parkgebühren eines Strafzettels nicht, mal sehen was dann passiert ?????
So aber nicht hier.
Da war extra für die Jahrmärkte ein Treffen im Wirtschaftsministerium in Mainz. Alle Leiter der O-Ämter haben sich einen schönen Tag gemacht. Begründung: Sie waren zu keiner Einigung gekommen. Oder anderst herum: Sie haben ausgehandelt: Es kann jede Stadt und Gemeinde machen was sie will.
Dafür hätten sie sich aber nicht zu diesem Treffen bemühen brauchen, man hätte wieder Steuergelder gespart.
Jetzt haben wir den Salat. Im südlichen RP sind beinahe alle Sonntagsmärkte geplatzt.
Nicht gleichzeitig, das wäre ja in Ordnung. Nein, im Umkreis von 5o Kilometer ging das mit 6 Monaten Unterschied von einer Stadt zum nächsten Dorf.
Wäre ja auch noch zu ertragen aber, Es geht hier um ein Landesgesetz. Das heißt: Wenn Verbot dann in ganz RP oder garnicht. Was da im Moment über die Bühne geht, ist der perfekte Sauladen.
Noch schlimmer. Es scheint überhaupt keinen zu interessieren.
Im Norden von RP hat man vom Urteil in Neustadt gehört, aber den Inhalt dieses Urteils überhaupt nicht verstanden.
Wie anderst ist es möglich das dort im Vergleich zum südlichen RP, die Sonntagsmärkte weiterlaufen ????
http://www.flohmarkt-mafia.de – dieser Domainname war zufällig noch frei und ich habe zugeschlagen.
Wer ist denn nun eigentlich die Flohmarkt-Mafia ?????
Ich sage: Die Städte und Kreisverwaltungen die das Sonntagsverbot vom Verwaltungsgericht in Neustadt nicht einhalten und auch durch allerlei Gebühren noch fett Dollars herausholen, das ist die Flohmarktmafia.
Hier demonstrieren sie ihre Stärke. Kein Respekt vor Gesetzen. Sie machen eigene Gesetze und niemand wird die Städte und Komunen dafür bestrafen oder Strafanzeige erstatten.
Unter den Veranstaltern ist begreiflicherweise Wut ausgebrochen. Einige Veranstalter sind beinahe pleite und andere stoßen sich an den Einnahmen jetzt erst richtig gesund.
Kein Veranstalter kann sich Differenzen mit den Behörden erlauben, sonst braucht er sich dort nicht mehr sehen zu lassen, deswegen herscht sogar ob dieser Idioten-Politik auch noch Ruhe in RP
Ein Dauerzustand darf es aber auch nicht werden, sonst lacht ganz Deutschland über die RP-Politiker.
Da im nördlichen RP die Sonntagsmärkte weiterlaufen wie eh und je, habe ich mir erlaubt einmal die Frau Andrea Nahles anzuschreiben und ihr genau diese Frage gestellt. Man darf auf die Antwort gespannt sein.
Sie wohnt übrigens genau in der Mitte, Weiler im Hunsrück.
Man betrachte sich das Rauchverbot in Bayern. Ruckzuck kreist das schon über ganz Deutschland. Aber mit den ungleich wichtigeren Jahrmärkten beschäftigt sich kein Politiker. Schon sehr seltsam.
Jetzt wissen sie wer die Flohmarktmafia ist.

Heute Donnerstag der 8. Juli 2o1o


Ach was ist Urlaub ohne Flohmärkte so schön.
Kaum ist man zurück, bekommt man von einer weitläufigen Bekannten, aber wirklich weitläufig, folgende Story rüber gebracht.
Sie war mit ihrem Mann auf einem Spaziergang nach Lampertheim. Das sind hier von Mannheim etwa 8 Kilometer.
Ganz gemütlich Samstagsmorgens gegen 1o Uhr sind sie aufgebrochen. Die Sonne stieg immer höher und es waren bei ihrer Ankunft schon 28 Grad. Gegen mittag in Lampertheim sahen sie das da irgendwo eine Auktion ist. Also nichts wie hin.
Es wurde ein Damenfahrad aufgerufen. Er dachte: Das ist doch was für meine Tochter.
Der Auktionator hat für das Ding 5o.- Euro aufgerufen. . Mein Bekannter, ein Rentner hat 6o.- Euro geboten und weil er der einzige war, bekam er den Zuschlag.
Aber oje, da fehlte alles. Kein Licht, vorne und hinten platt, der Dynamo hing runter wie der Bart einer Ziege. Ein Pedal war ganz abgebrochen und die Satteldecke hatte auch einige große Löcher. Was tun ????
Für ihn war das Ding ein Gewinn. Ich weiß nicht wieso.
Jedenfalls hat er das Fahrad die 8 Kilometer von Lampertheim nach Mannheim auf der Schulter getragen. Bei 32 Grad, schwitzend kamen sie wieder in Mannheim an und siehe da: Die Tochter wollte das Gurkending nicht haben.
Kurzes Ende: Er war über ihre Ablehnung verdammt stinkig und hat beleidigt das kaputte Fahrad in den Keller geschleppt. Amen und Haleluja.
Morgen schreibe ich über die neuen Jahrmarktgesetze.