Weihnachtsmarktvergleich


Mein eigener Vergleich von Weihnachtsmärkten zwischen Deidesheim, Stuttgart und Mannheim.

Fahren sie nach Deidesheim zum Weihnachtsmarkt. Er ist lustig, schön, aufregend, für das Städtchen ziemlich groß und abwechslungsreich.

Fahren sie nicht nach Deidesheim zum Weihnachtsmarkt, sonst kostet es ihr Geld.

Stuttgart. Aufgefallen ist mir vor allem die Dekoration der einzelnen Buden. Jede Bude hatte auf dem Dach eine vedammt schöne  fantasievolle Tanne, Lichter und Figuren-Dekoration. Ich habe es nicht vergessen, weil ich das noch nie gesehen hatte. Die Gänge waren sehr breit, somit kein Gedränge. Straßenmusiker boten zusätzlich ein angenehmes Flair.

Alles in allem mit der angrenzeden Eisbahn für jedermann und der anliegenden Verkaufsmarkthalle eine echte Attraktion. Eben war es noch 1o Uhr am vormittag, auf einmal fängt es an Dunkel zu werden. Ich will damit sagen: Man vergisst vor lauter Kucken den Faktor Zeit.

Ich muss es nicht wissen das ein Klobürstenstand zum Weihanachtsangebot gehört, aber diese Kloh-Stände sah ich auch schon in Heidelberg auf dem Weihnachtsmarkt. Jedenfalls sind Stuttgart und Deidesheim eine Reise wert.

Aber in Mannheim ist vieles anderst. Keinen Unterschied zu Stuttgart und Mannheim gibt es beim Standgeld. Mit Strom etc. für einen 3 Meter Stand etwa 2ooo.- Euro.

Von anderen Unterschieden muss ich ihnen berichten. Da gibt es Erfindungen seitens der Vermieter, die sind für manche Flohmarktveranstalter auch interessant. Beispiel Mannheim. Per Vertrag bekommt der Aussteller Parkplatzkosten aufgebrummt. Etwa 8.- Euro pro Tag. Richtig: Bei 3o Tagen auch 24o.- Euro

Sollte der Aussteller einen freien  Parkplatz in einer Seitenstraße finden, muss er per Vertrag trotzdem die 24o.- Euro bezahlen. Findet er keinen kostenlosen Parkplatz, so muss er den Parkplatz bezahlen und den Vertragspreis von 24o.- Euro das sind dann schon 48o.- Euro Merkst was ??? Könnte man das Wörtchen Nepp als Erklärung nehmen ????

Die Buden-Dekorationen können an Stuttgart nicht annähernd ranriechen. Farblos, geschmacklos, einfältig, billig und primitv. Ganz schmale, 1 Meter 5o breite Gängelchen mit 5o % Durchschnittskäse aller Art plus Klobürsten reißen niemand vom Hocker. So auch ein Aussteller: Wenig Leute, viel weniger wie voriges Jahr. Schlechter Verkauf-Reinfall.

Für mich die absolute Attraktion: Eine Fressbude 4 Meter lang und 2 Meter breit. Vorne Grillreihe, hinten Nachschub. Im Mittelgang sage und schreibe sieben Männer als Bedienung auf engstem Raum. Da ist eventuell gute Stimmung vorprogramiert. Bei dem gewesenen Betrieb hätten zwei Leute genügt. In den schmalen Gängen, keine Imbissbude aber eine hässliche Mülltonne. Ehrlich, über Geschmack lässt sich streiten.

Insgesammt bekommt Mannheim von mir 5o Punkte, Deidesheim 75 und Stuttgart 1oo Punkte. Wenn ich zuviel Geld habe, fahre ich noch mal nach Deidesheim und nach Stuttgart, aber nicht mehr zum Mannheimer Weihnachtsmarkt.

Schade das ich das Einlegen von Bildern noch nicht kapiere, sonst würde ich es ihnen beweisen.

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Sonntags-Jahrmarktverbot


Beim letzten mal, vor der Neustadter-Verhandlung, hatte ich alle möglichen Behörden angeschrieben, um zu erfahren was sie denn machen wollen.
Diesmal mache ich das nicht. Wer was will soll selber fragen gehen.
Einige Leser hatten sich beschwert: Man würde nur unötig rühren, schlafende Hunde wecken usw.

Jetzt im Moment kann man feststellen das im nördlichen Rheinland Pfalz die Sonntags-Genehmigungen für 2o1o schon erteilt wurden. Die Jahrmärkte für Jan. und Febr. 2o1o sind im Internet schon ersichtlich.
Man kann auch fesstellen das von der Landesregierung in Mainz noch keine einheitliche Richtlinie erstellt wurde.
Im südlichen Bereich von Rheinland Pfalz ist man vorsichtiger. Gerade heute bekam ich die Nachricht: Noch nichts.

Wie gesagt:
Ich bohre nicht. Ich beschränke mich auf ankommende Infomationen.
Gleichzeitig rieche ich dicke Luft. Sie kommt von Westen und zieht nach Osten.

Wenn es soweit ist, werde ich berichten.

Mannheim?? Finger weg!!


Da ist doch noch der neue Flohmarkt in Mannheim-Industriestraße.

Der Veranstalter, ein ehemaliger Flohmarktgänger und Sammler hat sich das Veranstalten von Flohmärkten auch leichter vorgestellt.
Man hängt ein paar Schilder auf, macht eine Zeitungsanzeige und schon könnte man abkassieren.
Ein ganz gravierender Fehler von ihm war: Beginn Oktober.
Da kommst du ob du willst oder nicht, mitten in den Winter. Selbst Hartz-IV-Empfänger gehen da nicht mehr vor die Türe.
So kam es das er bisher an zwei Märkten 3 Händler hatte. Wohlbemerkt: An einem Markttag 2 Händler und dem zweiten 1 Händler.
Seit Wochen kommt gar kein Händler mehr. Die Schilder hängen aber immer noch.

Ist es Ausdauer oder Dummheit ??? Er hat Glück, er braucht das Gelände nicht bezahlen, andererseits ist die Industriestraße samstags tot und dann das ganze 2 mal die Woche, ist zuviel.
Ich kann mich gut erinnern als der Veranstalter auf unserem Markt jeden einzelnen Händler angesprochen hat: Bitte kommt, 3 Meter kosten 1o.- Euro Die Händler durchweg: Ja wir kommen, liegt ja vor unserer Türe, da hat man es nicht weit.
Schön schön. Sie haben ihn hängen gelassen. Sie haben den Veranstalter angelogen. Da war kein Händler dabei der da sagte: Och hör doch uff, da hinten ist doch tote Hose. Nicht weit von der Indusstrieße hat, in der Nachbarstraße hat ein anderer Veranstalter ebenfalls angefangen und ist kaputt gegangen.
Außerdem ist der Computermarkt in der Industriestraße auch kaputt und das war jahrelang ein starker Samstags-Renner mit Eintritt und so.

Hinzu kommt:

  • Am real der Vorgänger vom jetzigen Veranstalter ging auch kaputt.
  • An der Rennbahn in Mannheim, der Flohmarkt ging auch kaputt.
  • Am Schlachhof ging der Flohmarkt kaputt. Dort hatten die Händler als einzige Abwechslung das Geschrei der geschlachteten Tiere im Ohr.
  • In der Neckarstadt ging ein Flohmarkt kaputt.
  • Auch die Maimarkthalle mit Vorplatz und der Schlachthof-Flohmarkt vom Vermögensverwalter bzw. Parkplätzwächter, na was schon – Kaputtttttt
  • Auf dem städtischen Marktplatz ging nochmal ein Flohmarkt kaputt.
  • Auf der Schönau, im Wohnviertel ging ein Markt kaputt.
  • Hier im Speckweg ist jetzt auch ein neuer Flohmarkt kaputt.

Bei wieviel Flohmärkten sind wir jetzt ???

Schreiben sie mal, woran das nach ihrer Meinung gelegen haben könnte.

Als nächstes vermute ich, geht der Flohmarkt in Sandhofen am real kaputt, vorher oder nachher kommt der real in Vogelstang.

Es bleibt die Frage: Was ist in Mannheim los ???????

Nach meinen Erkenntnissen, das habe ich vor 4o Jahren schon in Frankfurt gesagt bekommen: Mannheim und Ludwigshafen sind Arbeiterstädte.
Die Leute haben kein Geld Ich habe hier das selbe festgestellt. In Mannheim-Schönau, im Parkhaus habe ich immerhin 13 Jahre lang einen Flohmarkt durchgezogen. Ich hätte den Flohmarkt noch weiter geführt. Aber das hatte mit der Führungsspitze von Pepperl und Fuchs zu tun.

Es ist eine andere Geschichte die da auch noch geschrieben wird. Da gibt es noch 1o weitere Flohmärkte im Umkreis von 15 Kilometer die hier im Laufe der letzten 5 Jhre kaputt gegangen sind.

Fazit:
An alle Veranstalter: Finger weg von Mannheim.

Händlergeschichte


Ein erfolgreicher Händler geht pleite und wird zum Antik-Großhändler.

Er hatte alles. Einen schönen Bus. Den Tisch voller Atraktionen. Standgeld und weite Wege, für ihn kein Problem.

Trotzdem, von Markt zu Markt wurden die Einnahmen immer weniger. Er wurde langsam böse. Alle waren Schuld, nur er nicht. Es kamen Wochen, wo er sein Standgeld nicht mehr erwirtschaften konnte. Die Wirtschaftskrise oder sonst ein Virus hatte sich bei ihm eingeschlichen.

Auf einem Flohmarkt hat er den Rest für einen Pauschalpreis dem Nachbarhändler verkauft. Er war wirklich am Ende.

Mir dem letzten Geld platzierte er eine Zeitungsanzeige für Umzüge aller Art. Ach was kamen da für Anrufe und Aufträge. Über Nacht wurde er zum Spediteur. Weil die Dollars wieder rollten, hatte er den ganzen Tag gute Laune. Gewerbe umgemeldet und auf ein neues.

Bei einigen Aufträgen wurde er gefragt: Haben sie auch Lagermöglichkeiten ????

Er hatte keine, aber er fühlte: Das ist eine Möglichkeit. Mit dem nächsten Geld hatte er sich eine kleine Halle angemietet. Er lagerte für 5.- Euro den Leuten ihre Habseligkeiten in der Halle ein. Der eine hatte viel, der andere wenig. Er merkte bald, dass er für unterschiedliche Mengen unterschiedliche Preise nehmen konnte, gleichzeitig hat er den Platz für die einzelnen Einlagerer verkleinert.

Am Monatsende hatte er gemerkt, dass er durch das Einlagern von Möbeln etc. die Halle alleine von den Einliegern bezahlen konnte und noch einen fetten Gewinn machte. Sofort suchte er nach einer größeren Halle und das Gewinnspiel hatte seine Fortsetzung. Die Zeit verging und er kaufte ein zweites Auto. In den Hallen ging es rein und raus und immer hat er pro Einlieger den angmieteten Platz ein wenig verkleinert und somit am Monatsende noch mehr Dollars in der Tasche gehabt.

Es verging ein Jahr und noch ein Jahr. Einige Anlieger konnten aus unterschiedlichen Gründen die Hallenmiete nicht mehr bezahlen. Da machte er von seinem Mietpfandrecht gebrauch. Er beschlagnahmte die Ware. Andere Einlieger verrechneten die angefallene Miete mit dem Inhalt ihrer angemieteten Boxen und somit war der Inhalt der Boxen sein Eigentum. Wieder andere Einlieger ließen überhaupt nichts mehr von sich hören. Auch sein Eigentum.

Aber was war denn in den einzelnen Boxen drin ?????

Wenn jemand von seiner Firma aus nach Afrika, Spanien oder nach Manila muss, hat er normalerweise einen Vertrag mit Rückflug in der Tasche. Wenn der Arbeiter aber im Ausland fristlos gekündigt, bestohlen oder beraubt wird, sich vielleicht einen unsoliden Lebenswandel aneignet, kann es locker passieren, dass er pleite ist. Er kann dann die Box des Spediteurs in der Halle nicht mehr bezahlen.

Der Spediteur öffnet dann die Box. Da kommen dann Esszimmertisch und sechs Stühle raus. Sein Eigentum. Da kommen Möbel, schöne Möbel, Bilder und allerlei Haushaltsgeräte zum Vorschein. Wanduhren, Sekretäre, Betten Couch und Tische, alles sein Eigentum. Sie sehen: Der Spediteur braucht schon wieder eine Halle, um die Möbel zu verkaufen. In den Boxen befindet sich der gesammte Haushalt eines ausgewanderten Arbeiters oder Managers.

Einkaufspreis für die fetten Brocken war nur ein Bruchteil der Hallenmiete. Und so hatte der Spediteur über 1o Jahre alleine 1oo fette Möbelstücke angehäuft. Da nicht alles im Topzustand war, muss er plötzlich auch einen Restaurator haben. Er braucht Verkäufer. Der Spediteur kann wegen dem billigen Einkauf die gesammte Konkurenz unterbieten.

Ihm, dem kleinen pleite gegangenen Händler, geht es plötzlich wieder blendend. So gut, dass er seine Verkaufshalle nur samstags zu öffnen braucht. Mittlerweile fährt er ein Mercedes Cabrio, hat eine kleine Villa und 3o Beschäftigte. Nun will ich garnicht wissen, was da auf die Schnelle an andere Antikhändler oder Privatpersonen verkauft wird, ohne je in einer Buchführung gewesen zu sein. So ist das mit dem Glück.

Veranstaltertreff mit Behörde geplatzt!


Endlich, da haben sich mal 5 Veranstalter zusammen gefunden und schon ist das Treffen mit einem lauten Knall wieder geplatzt.

Sie waren sich einig, jetzt gehen wir dran. Der eine hat dem anderen Mut gemacht. Sie wollten Fragen über Fragen stellen. Was kostet eine Strafanzeige in Sachen Schilder ????
Oder wieviel Ordnungswidrigkeiten darf sich ein Veranstalter leisten bis er die Lizenz verliert ? Alles gute berechtigte Fragen.

Sie wollten die zuständigen Sachbearbeiter so richtig anwärmen. Die Behörde sollte richtig auspacken. Und sie hatten es auch gut geplant.  Eine Kreisverwaltung hatte für dieses Treffen zugesagt.
Sie wollte einen Termin rausgeben, aber die Veranstalter wollten auch noch die Stadtverwaltung dazu bekommen. So ein richtiger runder Tisch mit Kaffee und Cola.
Zwei Behörden auf einen Schlag.
Ganz ehrlich:
Die Veranstalter hatten sich schon die Hände gerieben. Plötzlich kam ein Anruf: Sehr geehrte Veranstalter soundso, wir bedauern ihnen sagen zu müssen, das Treffen muss leider ausfallen. Ein Veranstalter kann jederzeit kommen, 5 Veranstalter auf einmal, geht nicht.

Alles war geplatzt. Die Veranstalter wollten auch wissen: Was ist jetzt mit den Sonntagsmärkten los ??? Man kann ohne zu übertreiben behaupten: Die Behörde hat gekniffen. Sie hatten Schiss und haben den Braten gerochen.

Flohmärkte


Verschwendetes Benzin und schade um die verloreneZeit.

Jeden Mittwoch ist Flohmarkt in Bad Dürkheim.

Ich wollte mir das schon lange mal ansehen. Der Baumarkt liegt am Ende der Welt. Auf den ersten Blick bei der Einfahrt ist nichts zu sehen. Vorm Eingang, ich wollte den Marktleiter befragen, sah ich plötzlich links 2 Flohmarktstände stehen.

Der eine Stand mit 6 Metern gehörte dem Marktleiter mit orangefarbener Weste. Der zweite Stand war klein und eine Hausfrau hatte ein paar Durchschnittsdinge auf dem Tisch. Ich suchte das Gespräch mit ihr und fragte nach der Stimmung. Das hätte ich mal besser nicht getan. Sie war wütend das sie nach B. Dürkheim gekommen ist. Es war ihr erster Mittwochsflohmarkt in B.D. Verkauft hatte sie garnichts. Besucher hatte sie auch keine gesehen. Sie sagte: Das war das erste und letzte mal, dabei brauche sie so nötig ein paar Euro

Immerhin war bis 13 Uhr niemand da der von ihr auch noch Standgeld haben wollte. Ob der mit der Orange-Weste keine Courage hatte Standgeld einzufordern ????

Die arme Sau hat mir leid getan. Ich gab ihr einen Euro und habe nichts gekauft. Das war für sie wieder ein neues Erlebnis. 17 mal Dankeschön u.s.w.

Da nahm ich mir vor dem Markleiter einen Besuch zu machen. Ich wollte ihn über seinen Flohmarkt-Veranstalter ein wenig aufklären. Hat doch genau der selbe Veranstalter 51 Meter weiter auf dem Hitmarkt genauso Pleiten abgezogen.

Aus diesen und vielen anderen Gründen musste ich den Marktleiter mal informieren. Leider war der Marktleiter nicht im Hause. Na ja, dann mache ich das eben ein andermal. Schade ums Benzin und die Zeit die ich verloren habe.

So kann es einem ergehen wenn man sich für unwichtige Dinge interessiert.

Das Thema Hetzen und Stänkern


Da gibt es Gästebuch- und Forumleser die mir Hetzen und Stänkern vorwerfen.
Zugegeben: Ich stänkere und hetze über Misstände die mir tagtäglich überall begegnen.
Ich stänkere und hetze über Gesetze, Hindernisse, Begebenheiten, Auflagen, Unterschiede und Misstände in meinem Deutschland. Misstände, die nicht sein müssten oder schon längst von den zuständigen Institutionen und den zuständigen Personen abgestellt werden müssten.
Wenn andere nicht stänkern und hetzen, so habe ich damit nichts zu schaffen.
Es ist jedem seine eigene Angelegenheit.
Ich liebe mein Deutschland. Im Vergleich mit anderen Ländern fühle ich mich hier sicher.
Auch habe ich beispielsweise hier, anderst wie vielleicht in Indien oder China, sauberes Wasser zum Trinken. Das ist ein Grund warum ich mich freue, hier zu leben.
Ich akzeptiere die Bundesregierung und im Rahmen meiner Möglichkeiten halte ich mich an die Bundesgesetze.
Wenn es aber in meinem geliebten Deutschland, in 16 Bundesländern, für eine einzige Sache 16 verschiedene Gesetze gibt, ist für mich der Spaß zu Ende. Das muss nicht sein.
Wenn es sich hierbei auch noch um Lapalien handelt, die nicht sein müssten oder längst abgeschafft gehörten, viel schlimmer noch: Laufend neue Hindernisse aufgebaut werden, um die Differenzen in den einzelnen Bundesländern noch zu vergrößern, könnte ich platzen.
Darüber hetze und stänkere ich. Ich nenne das Kritisieren.
Ich sage nicht pauschal: Deutschland ist Scheiße, ich benenne ihnen ein paar lustige Beispiele wo auch der Dümmste merken muss: Hier stimmt einiges nicht.
Ich bleibe mit meinen Beispielen in meinem direkten Umfeld und schreibe ihnen jetzt aus dem Stegreif, ohne viel nachzudenken, was mir stinkt.
Mannheim und Ludwigshafen liegen mitten in Deutschland.
Nur durch die Rheinbrücke getrennt hätte ich ihnen anzubieten:

  1. Rechts vom Rhein ist Rauchverbot, links vom Rhein nicht.
  2. Rechts vom Rhein sind die Polizeiautos blau und links vom Rhein sind sie grün.
  3. Hier bezahlst du Studiengebühren und auf der anderen Rheinseite nicht.
  4. Rechts vom Rhein sind die Flohmärkte verboten und links nicht.
  5. Rechts vom Rhein beginnt der Flohmarkt um 5 bis 6 Uhr frühmorgens und links um 1o Uhr
  6. Rechts vom Rhein sind die Flohmärkte laut Landesgesetz verboten und doch werden sie durchgeführt.
  7. In einer Stadt kostet die Flohmarkt-Genehmigung 168.- Euro und neben dran 1ooo.- Euro
  8. Rechts vom Rhein bekommen die Schwerverbrecher eine Fussfessel und und links nix.
  9. In der einen Stadt gibt es ein Gesetz für das und das, in der anderen Stadt gibts nix.
  10. Rechts vom Rhein hat man eine Landesbauordnung, links vom Rhein eine andere.

Ohne mich sonderlich anzustrengen könnte man diese Liste unendlich lang weiterführen, eben wegen den Landesgesetzen und das in meinem geliebten Deutschland.
Da bin ich ein Einheitsfanatiker und habe für derlei Differenzen kein Verständnis.
Und genau deswegen stänkere und hetze ich. Ich nenne das berechtigte Kritk.
Nur mit öffentlicher Kritik kann man was ändern, wenn nicht heute, dann eben morgen.
Alle sollten diese Differenzen laut und deutlich rausschreien.
Das sind Beispiele dafür, warum die Politik so einen aufgeblähten kostspieligen Wasserkopf hat. Ich nenne das Ausmisten. Natürlich bin ich nur ein kleines Licht.
Aber es geht mir besser wenn ich meine Meinung gesagt habe.
Die Politiker haben die Macht und sie werden jeden der an ihrem Stuhl sägt, platt machen.
So auch mich weil ich ein Einzelkämpfer bin.
Es wird immer Leute geben, die die Straßen bauen damit andere fahren können.

Stuttgarter Weihnachtsmarkt


Gestern war ich in Stuttgart auf dem Weihnachtsmarkt und auf dem Flohmarkt.

Die Stadt hat ein Zelt auf den Marktplatz gestellt und einzelne Parzellen an Antikhändler vermietet.
Das Zelt ist jeden Tag von 1o bis 21 Uhr geöffnet. Eintritt frei.
Die letzten fünf Jahre und die nächsten 1o Jahre sind im Zelt ausgebucht. Trotzdem traf ich eine Händlerin, die das Handtuch geworfen hat. Begründung: Die Luft ist raus, kein Geschäft.
Rund ums Zelt ist jeden Samstag Flohmarkt. Gute Qualität für Händler, 1o Euro per Meter. Trotz Dunkelheit um 17 Uhr waren noch 7o % der Händler anwesend. Veranstalter ist die Stadt selbst. Das heißt: Sie brauchen keinen Veranstalter mehr. Sie kassieren selbst.
Diese Politik wird sich in Zukunft mehr und mehr durchsetzen.
Ich bin gespannt, wann die erste Supermarktkette ihre Flohmärkte selber macht.
Auf dem Weihnachtsmarkt traf ich einen ehemaligen Händler. Er stand in der Imbissbude und verkaufte Würstchen. Er sagte: Nee das tue ich mir nicht mehr an. Ich lebe in der südlichen Türkei. Wenn ich Geld brauche, fahre ich nach Deutschland. Siehst ja, hier bekomme ich 1oo.- Euro pro Tag, drei Wochen lang, das genügt mir für die nächsten 3 Monate in der Türkei. Lass doch die arbeiten, die Not haben.
Eine Imbissbude bezahlt etwa 7ooo bis 12 ooo.- Euro für Weihnachtsmarkttage.
Ein Saxophonspieler aus Rumänien hat sich über meinen Euro mehr gefreut als mancher Budeninhaber nach 25 Markttagen

Warum lachen die zwei ????


Macht sich jetzt die Kirche über die Politik lustig?

Mit ihrem Sieg bekommen sie auch in Zukunft mich nicht in die Kirche.
Ich habe nicht vergessen wie wir Jungs im Erziehungsheim, 1956 in Wabern bei Kassel, sonntagsmorgens, weil wir nicht in die Kirche wollten, mit Knüppeln von den Erziehern unter den Betten herausgeholt wurden. Wir mussten in die Kirche.
Und genau seit 1956 war ich in keinem kirchlichen Gottesdienst mehr gewesen.
Ich habe mich auch nie kirchlich verheiratet. Aus und vorbei.
Mein Hass auf diese Zwangskatholisierung ist bis heute geblieben.
Diesen Zwang, katholisch zu sein bekam ich schon als Kind zwischen 1o und 14 Jahren zu spüren. Stiefkind bei einer katholischen Bauernfamilie im tiefen Hunsrück. Sonntags, ich konnte aus dem Küchenfenster schauen, haben andere Kinder auf der Dorfbrücke das Fahradfahren gelernt, derweil ich jeden Sonntagnachmittag einen Abschnitt aus dem alten Testament auswendig lernen musste. (Kateschismus oder wie das heißt)
Seit dieser Kinderzeit ist die katholische Religion für mich gestorben.
Und trotzdem gehe ich seit etwa 2o Jahren in jede Kirche die mir in den Weg kommt. Nur aus ganz anderen Gründen.
So ganz nebenbei interessiert mich die Geschichte. Da fallen mir die armen Schweine ein die die Kirchen bauen mussten und die Reichtümer die in den Kirchen zu finden sind, wo kommen die her ? Nee nee aus und vorbei.
Und die zwei lachen. ich dachte die Kirche müsse sich aus der Politik raushalten.
Sie jammern sie hätten kein Geld, die Kirchensteuer wäre zu wenig. Die Leute würden in Massen aus der Kirche austreten u.s.w. aber zum Klagen gegen die Politiker, da ist komischerweise Geld vorhanden.
Nun haben sie auch noch gegen die Politiker gewonnen und sie lachen.
Haben sie in Zukunft deswegen mehr Besucher in der Kirche ???
Was bringt ihnen das Urteil überhaupt für einen Nutzen ?????????
Für das Volk, um die geht es ja, sehe ich nur Nachteile. Jeder kleine Bewohner von Deutschland hat Schwierigkeiten sich zu ernähren und da kommen wir endlich zu den Flohmärkten.
Wenn die Kirche könnte, würden sie die Flohmärkte auch noch verbieten.
Dieses Urteil hat zwar mit Flohmärkten nichts zu schaffen, es schränkt aber die Bewegungsfreiheit einer Landesregierung drastisch ein. Im Urteil heißt es etwa: Die wirtschaftliche Situation der Bevökerung, oder auch die Not eines Händlers interessieren die Kirchen nicht.
Mitlerweile muss jeder kleine Deutsche sieben Tage in der Woche sein Brot suchen gehen. Mit dem Flohmarkt hat das sonntags zeitweilig gut geklappt.
Jetzt werden sie die Märkte beschneiden müssen.
Das erklärt auch die bisherige Ruhe der Rheinlandpfälzer Landesregierung.
Ich persönlich sehe eine theoretische Möglichkeit von 4 Flohmarkt-Sonntagen im Jahr pro Stadt. Also genau die Regelung mit der wir hier in Rheinland Pfalz 1977 begonnen haben. Wenn da nicht das Rheinlandpfälzische Landesgesetz wäre. Demnach ja alles, ohne Ausnahme, verboten ist.
Man darf gespannt sein, wie Rheinland Pfalz und Hessen sich aus der Jahrmarkt-Kredit-Klemme heraus wurschteln will.